Gute Oxford Schuhe

Guter Oxford-Schuh

Laufnaht - auch in Kombination mit Jeans eine gute Figur. Edle Herrenschuhe beweisen den guten Geschmack des Mannes. Wahrscheinlich genauso ungeeignet wie anmutige Oxford's für Waldspaziergänge. Was ist die beste Pflege für gute rahmengenähte Herrenschuhe? Die Oxford, ein einfaches Modell mit geschlossener Schnürung, gilt als der formalste Schuh.

Oxfordschuhe - Von der Revolte zur Überlieferung

Zu den meistgestellten Fragen gehört die Frage, welche Modelle es überhaupt gibt und wie sie sich abheben. Ich möchte diese Reihe mit den schönen Oxford-Schuhen fortsetzen. Mittlerweile trug man ein paar Oxford-Schuhe für formelle Anlässe und einen Kostüm, doch die Schüler der Oxford University entdeckten diese Schuhe für sich selbst (Quelle: Shoepassion).

Die Schuhmacher machen dieses Model seit mindestens 1825 und bald darauf findet man die ersten Hinweise in der Werbung, die mit " Oxford-Schuhen " auffallen. Anscheinend hat sich das Model sehr rasch verbreitet und sich in der Modebranche durchgesetzt. Wenn Sie eine ganz gewöhnliche Begriffsbestimmung nehmen, würden Sie wahrscheinlich behaupten, dass Oxford-Schuhe Spitzenschuhe mit geschlossener Senkelung sind.

Eine Oxford ist immer mit Schnürsenkeln gefesselt, so dass alle anderen Verschlüsse herausfallen. Das Oberteil eines Schuhes ist in der Regel zweigeteilt. Auf der einen Seite befindet sich der vordere Teil des Schaftes, die Zehe des Schuhes, auch bekannt als das Blatts. Abhängig davon, wie diese beiden Bauteile, Flügel und Seitenwand, zusammenhängen, wird von Oxford Schuhen oder vielleicht von einem Derby gesprochen.

Bei der Oxford-Ausführung sind die beiden Seitenwände unter dem Vorderteil genäht, beim Derby liegt die Seite mit der Spitze auf dem Vorderteil des Herrn. Beim ersten Mal hört sich das sicher schwierig an, ich habe mich nicht viel anders gefühlt, aber wenn man sich die beiden Models näher anschaut, wird man auf den ersten Blick feststellen, mit welchem Model man es zu tun hat.

Dieses Model wird allgemein als reine Extravaganz angesehen. Das heißt, Prunk und Prunk um jeden Preis sind keine Frage der Oxford-Schuhe. Deshalb gibt es nur wenige Ochsenfords mit auffallenden Ornamenten oder dergleichen. Wenn man einmal Brogue oder gar Halbbrogue gefunden hat, redet man normalerweise nicht mehr von normalen Ochsenfords, auch wenn die Schnürungen tatsächlich baugleich sind.

Viele von ihnen verzichten ganz auf sie, daher ihr Namen Plain Oxford. Bestenfalls erkennt man immer wieder eine Schweißnaht über dem vorderen Blatt, dann redet man von einem Captoe Oxford. Die Variante Wholecut oder gar Seamless Oxford ist für mich höchstinteressant. Sie treiben hier das modisch anmutende Dessous auf die berühmte Schnürsenkelspitze, denn Sie machen diese Schuhe aus einem Guss oder verzichten ganz auf Säume.

Der Lederkonsum und der Lederpreis stimmen überein, aber visuell machen sie einen großen Unterschied. Besonders in den Vorstandsetagen, aber auch normalerweise im Arbeitszimmer und im Kostüm kann man die wunderschönen Oxford-Schuhe immer wieder sehen. Gut so, und dagegen ist nichts einzuwenden, denn auch der Berufsalltag benötigt eine Zeitlosigkeit.

Mir gefällt ein einfaches Oxford nur zu ganz speziellen Gelegenheiten. Sie machen nie etwas Falsches mit diesem Model. Grundsätzlich empfehle ich das Anziehen von Oxford-Schuhen zu Jeanshosen oder allgemein zu einem sportiven Kleidungsstück. So viel zu den Oxford-Schuhen, ihrer Entstehungsgeschichte, wie sie hergestellt wurden und wann sie zu verwenden sind.

Hoffentlich habe ich wieder etwas mehr Glanz in die komplexe Welt der Schuhe geholt und bin gespannt auf Ihre Anmerkungen und Ansichten.

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