Baby Taufe

Baby-Taufe

Hat das Kind als Baby getauft oder erst später? Babytaufe ist eine der wichtigsten heiligen Handlungen der Kirche. Gewinnen Sie einen Überblick darüber, worauf Sie bei der Planung der Taufe achten müssen. Bei der Taufe ein Baby. Ihr Kind soll getauft werden?

Taufe: Wann ist der passende Moment?

"Manche sagen, dass sie die Taufentscheidung ihrem Sohn hinterlassen wollen, um ihm nichts aufzudrängen". Oder wenn die Erziehungsberechtigten verunsichert sind, weil sie andere Glaubensrichtungen haben oder man die Gemeinde verlassen hat? "Es gibt keinen Grund, sich taufen zu lassen. Sprechen Sie mit Ihrem Pastor", sagt Goldschmidt.

Die Taufkonversation ist für den Pastor und die Erziehungsberechtigten eine gute Vorarbeit. Sie sollen das Patenkind betreuen und die Familien in ihrer Ausbildung mittragen. "Dies sollten sie bei ihrer Entscheidung und Zukunftsplanung berücksichtigen", so Goldschmidt. Wenigstens ein Patenonkel muss bei der Taufe Katholik sein.

Jeder Gläubige kann in der protestantischen Gemeinde Taufpate werden. Im Mittelpunkt steht die Taufzeremonie, bei der das Kleinkind drei Mal mit Wasser überschüttet wird, und das persoenliche Ja zur Taufe - bei Kleinkindern im Namen der Erziehungsberechtigten. "Es ist immer sehr nett, wenn sich die Taufe einmischt", sagt Goldschmidt.

Das Taufmotto ist ein Gebräuch der protestantischen und in der römischen Welt recht ungewöhnlich. Als Lebensdevise sollte er das Kleinkind mitnehmen. "Sie können jeden beliebigen Ausspruch aus der Heiligen Schrift wählen", sagt Goldschmidt. Falls das Kleinkind bereits grösser ist, kann es z.B. bei der Vorbereitung der Taufe helfen und die Kerzen mitgestalten.

"Wunderschöne Zeichen für die Kerze sind die Taufe des Wassers, eine Turteltaube, Licht", sagt Goldschmidt.

Eine Taufe planen: Tips für Großbabys

Babytaufe ist eine der bedeutendsten kirchlichen Sakralakte. Sie wird im Katholizismus und im protestantischen Glaube als eine Art Sinnbild betrachtet, d.h. als ein Signal, durch das Gott selbst mit dem Menschen in Kontakt kommt. Christus ist nur, wer sich taufen ließ (egal wie groß der Mensch ist) und es gilt: einmal taufen, immer taufen.

Die Taufe wird daher auch von beiden Gemeinden erkannt. Ob Sie Ihr Baby getauft bekommen, kann niemand entscheiden, aber niemand stellt Ihnen Hindernisse in den Weg. Weil Sie und Ihr Ehepartner nicht derselben Konfession oder Ehe zugetan sind. Natürlich können auch allein erziehende Eltern ihr Baby haben.

"In der protestantischen Gemeinde ist es Brauch, dass mindestens ein Vater des Getauften der protestantischen Gemeinde angehört", sagt Barbara Rudolph, Pastorin und Geschäftsführende Direktorin des Vereins Christentum. Dem katholischen Glaube nach darf jedoch jeder Mensch sich taufen lassen, auch wenn die Erziehungsberechtigten einer anderen Religionszugehörigkeit haben.

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