Schuhcreme

Schusterjunge

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Die Frage lässt sich leicht beantworten, wenn man die Wirkungsweise von Imprägnierspray und Schuhcreme versteht:

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Schuhpolitur (Österreichische Schuhpaste) ist eine wachsartige, salben-, pasten- oder gelartige Mischung zur Pflege von Leder, meist von Schuhschäften aus glattem Leder. Schuhcreme ist eine oberflächenaktive Schuhpflege. Der Wegbereiter der Schuhcreme war bis Anfang des zwanzigsten Jahrhundert die Schuhcreme. Schuhpolitur ist der Oberbegriff für diverse cremige Schuhpflegeprodukte. Ihre grundsätzlichen Differenzen lassen sich auf die ökonomischen Anforderungen der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zurückführen, als die Produzenten versuchten, die damals spärlichen Rohmaterialien der eingesetzten Lösemittel durch den Einsatz von Trinkwasser zu substituieren.

Es gibt zwei Haupttypen von Schuhcreme: gemischte Emulsionscreme (enthält sowohl wasserhaltige als auch anorganische Lösungsmittel). Äußerlich unterscheiden sich die beiden Hauptkategorien der Hartwachs- und Emulsionscreme durch ihre Konsistenz: Die Hartwachscreme ist deutlich fester als die weiche Emulsionscreme, die bei der sogenannten Leder-Milch auch flüssig sein kann.

Auch die Beschaffenheit erfordert eine andere Verpackung: Hartwachs-Cremes werden immer in Flachdosen geliefert, Dispersionen dagegen in Röhrchen, Tiegel oder flache Kunststoffbehälter mit ähnlicher Form wie Konservendosen (Eisenblech würde durch den Wassergehalt der Dispersionen rosten). Wasserdispersionen beherrschen heute den Schuhputzmarkt in Europa. Die Hauptwirkstoffe sind die in den Wirkstoffen enthaltene Wachsmischung aus Hart- und Weichwachsen.

Sie bewirken die wasserabweisende Eigenschaft der Crème, den Glanzeffekt und - bei Hartwachsen (insbesondere Carnaubawachs, das härteste natürlich vorkommende Wachs) auch die schützende Eigenschaft der Crème. Es enthält auch Öl und Fett (umgangssprachlich die "Nahrung" des Leders). Bei Emulsionscremes wird immer auch etwas Flüssigkeit zugegeben), so dass die Einzelkomponenten gleichmässig in der Sahne verteilt sind, eine anwendungsfertige Salbenkonsistenz erzielt wird und diese besser in die Oberfläche des Leder einziehen kann.

Emulsions-Cremes benötigen zudem einen Emulgator (daher der Name), damit die sonst nicht mit Flüssigkeit mischbaren Öle und Fette in der Sahne verteilt werden. Zusätze oder individuelle Inhaltsstoffe, die oft in der Werbebotschaft betont werden, dienen der Feineinstellung der Sahne und geben keine Auskunft über die Sahnequalität.

Bienenwachs, zum Beispiel, bietet einen angenehmen Duft und, als Weichwachs, eine gute Spannkraft des Wachsfilmes. Paraffine helfen bei der Konsistenzanpassung und Silikonöle vereinfachen die Polierphase. Die darin enthaltene Konservierungsstoffe verhindern z.B. Schimmelbildung in der Sahne und andere Zusätze stärken die Kältebeständigkeit (wichtig für den Transport) etc.

Das Folgende passiert beim Auftragen einer Schuhcreme: Das Wachs sorgt für die wasserabweisende Wirkung (Imprägnierwirkung) und die schützende Wirkung (siehe unten). Nach dem Wegfall der Wasser-Emulsionscremes reinigen die Lösungsmittel beim Auftragen der Creme mit einem Lappen zusätzlich, indem sie - nach der unverzichtbaren Grundreinigung - den Restschmutz beseitigen und die gebrauchten Rahmereste der vorherigen Anwendung, die mit mikroskopisch kleinen Schmutzpartikeln durchsetzt sind, auflösen.

Die Lösungsmittel befördern zudem die in der Sahne enthaltene Öl- und Fettmenge leicht in die obere Lederhaut und in Emulsionscremes auch die fettlöslichen Farben (die Buntpigmente der Hartwachs-Cremes verbleiben auf der Lederoberfläche). Nachdem die Lösungsmittel verdunstet sind, werden die Ã-le und FÃ?lle einige Zehntelmillimeter in die Tiefe des Leders aufgenommen und ersetzten evtl. aus der oberen Lederlage herausgewaschene Fettungsmittel.

Diese Schutzfolie ist für die Pflegewirkung einer Schuhcreme entscheidend: Sie muss gut auf dem Leder kleben (= Haltbarkeit der Behandlung, keine Verfärbung) und sehr dehnbar sein (effektive Tränkung; kein grauer Bruch in den Falten), zugleich aber so hart wie möglich auf der Oberfläche sein, um als chemischer und mechanischer Schutz das Fett und die Tannine (= Änderung und Schwächung) und die Verletzungsgefahr (= Oberflächenbeschädigung) vorzubeugen.

Anders als die weichen Wachse der Dispersionscreme bietet die Carnaubawachs-Komponente einer harten Wachscreme einen längeren Schutz: Der Belag ist besonders widerstandsfähig gegen Abrieb und Stöße und damit besser vor mechanischer Beschädigung geschützt. Der Glanzeffekt bleibt auch lang anhaltend und kann mehrmals aufgefrischt werden, ohne dass die Crème erneut aufgetragen werden muss (Sparsamkeit, schnelle Pflege).

In Kombination mit den reinen Lösemitteln, die in Hartwachs-Cremes verwendet werden, hat dies auch eine längere wasserabweisende Eigenschaft. Emulsions-Cremes weisen im Gegensatz zu Hartwachs-Cremes eine grössere Farbauswahl und einen etwas stärkeren Farbeffekt auf, da neben den Pigmenten zusätzliche öllösliche Farbmittel vorhanden sind. Der Glanzeffekt von Emulsions-Cremes ist seidenweicher, der von Hartwachs-Cremes reflektierender.

Wasser-Emulsionen sind in ihrer Wirkung begrenzter als gemischte Emulsionen und Hartwachs-Cremes. Die schützende Wirkung ist als oberflächenaktives Pflegeprodukt das bedeutendste Gütemerkmal einer Schuhcreme. Durch die unvermeidliche ständige mechanische Beanspruchung der Lederfläche im alltäglichen Einsatz von Schuhwerk durch Gehbewegung, Spannung, Andruck und Friktion wird diese Fläche ständig angegriffen. Wird der durch die Crème verursachte Schutzüberzug verletzt, ist das darunter befindliche ungesicherte Rindsleder beeinträchtigt.

Hartwachs-Cremes schützen am effektivsten und erlauben die längste Pflegezeit. Übermäßiges Auftragen von Creme beeinträchtigt zudem die Dampfdurchlässigkeit ("Atmungsaktivität") des Leder und hat einen negativen Einfluss auf das Schuhmilieu. Schuhpolitur - gleichmäßig und sehr fein aufzutragen - schont die werkseitige Verarbeitung der Lederoberflächen und erhält die für den Tragkomfort und die Langlebigkeit der Schuhoberteile wichtigen Eigenschafte.

Dabei werden sowohl die Ästhetik als auch Aspekte wie Luftdurchlässigkeit, Spannkraft, Dehnbarkeit und Biegsamkeit des Schuhs beibehalten und durch hochwertige Schuhcreme günstig beeinflußt. Schuhcreme ist für die Behandlung von Wildleder (Wildleder, Nubuk) nicht geeignet, da die Oberflächen durch das Cremewachs visuell und ästhetisch geändert werden (fettig und fleckig).

Hochbeanspruchte Schuhoberteile, wie z.B. Arbeitsstiefel oder Bergschuhe, können durch Schuhcreme nicht genügend Schutz und Pflege erhalten. Mit Schuhcreme jeglicher Art kann ein gehärtetes, versprödetes Rindsleder nicht mehr genügend elastisch gemacht werden. Sofern dem Glattleder keine Feuchtigkeit fehlt (zu trockene Glattleder sind fest und spröde), kann nur die Verwendung von tief wirkenden Pflegeprodukten (Lederöl, Lederfett) die verlorene Elastizität wiederherstellen.

In solchen FÃ?llen ist ihr Gebrauch dem Spezialisten zurÃ?ckhaltend, wenn unerwÃ?nschte Nebeneffekte (permanente matte OberflÃ?chen, Lappenleder, schlechter Sitz, durch die StrÃ?mpfe eindringendes Schmierfett usw.) auszuschlieÃ?en sind. Der Schuhcreme ist mehrere Jahre haltbar. Mit der Zeit härten die flüchtigen Lösungsmittel - insbesondere in Hartwachs-Cremes mit ihrer verhältnismäßig großen Verdunstungsfläche - die Sahne allmählich aus und verkleinern ihr Volumen.

Wenn die Sahne fester wird, wird ihre Verarbeitung immer schwieriger. Bei Schuhcreme sind die Begriffe oft zweifelhaft. Ob es sich dabei im Einzelnen um eine Hartwachs- oder eine Dispersionscreme handelt, sagt der Ausdruck Schuhcreme allein nicht aus. Häufig mit gesundheitsschädlichem Terpentin vermischt, wird es als Lösungsmittel in Dosen- und Misch-Cremes einiger Produzenten verwendet.

Der Einsatz von Terpentinöl als Komponente einer Schuhcreme ist ebenfalls ein qualitatives Merkmal; es ist vor allem in den teureren Konservendosencremes zu finden.

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