Schuhcreme Hersteller

Hersteller von Schuhcreme

Diese Seite handelt von Schuhcreme und Schuhwachs. Auch die Hersteller verraten nicht immer im Namen, was genau es ist. Neue (direkt vom Hersteller und Lieferanten der Bundeswehr). Tamaris auch andere namhafte Hersteller wie Buffallo und Bergal. Einlagen entfernen (je nach Hersteller waschbar).

Schuhpflegekult

Er hat einen Schnürsenkel auf dem Schoss. Samstags abends, beinahe mitternächtlich - nicht wirklich die Zeit, in der die Erwachsenen auf die Vorstellung kommen, ihre Füße zu waschen. Die 40-Jährige nimmt heute mit neun weiteren Damen und Herren am Shoepassion-Schuhpflegeseminar teil, das nicht nur Lederschuhe, sondern auch deren Wartung und Instandsetzung anspricht.

Das ist schon eine etwas merkwürdige Sache, in die sich die Beteiligten mit ihrer Registrierung eingelassen haben. "lch bin ein passionierter Schuhputzer", sagt Mesut. "Das tue ich nicht, weil ich meine Füße rein lassen will, sondern weil die Aktivität für mich Erholung bedeutet. "Und dann enthüllt der 40-Jährige noch mehr: Er kriegt ein entspanntes und angenehmes Prickeln im Gesicht, wenn er mit den Schuhen glänzt.

Wenige Sitzplätze entfernt liegt Marco. "Meiner Meinung nach habe ich einen Schuhstift. Ich habe 20 Paare mehr als sie. Und die anderen Beteiligten lächeln. Er hat viele Turnschuhe, aber sie sollten so lange wie möglich aufbewahrt werden. Bei der Suche nach einem geeigneten Schuhpflegeprodukt stieß Marco endlich auf das Training.

Das war für ihn richtig: "Sobald ich meine Füße angezogen habe, reinige ich sie und lege sie in den Vorratsschrank. "Das geschulte Blickfeld des Zuschauers wird jedoch draussen auf der Strasse mit einem ganz anderen Blick dargestellt: "Wenn ich in Berlin auf Tour bin, sehe ich mir die Herrenschuhe an.

"Zum Beispiel sind die schwarzen Stiefel oft mit einem Grauschleier umhüllt. In Deutschland ist die Pflege von Schuhen offensichtlich nicht so beliebt. "Vor einigen Jahren war es Usus, die Füße nach jedem Gebrauch zu behandeln, um sie so lange wie möglich zu erhalten", so der Geschäftsführer. Für die meisten Anwender ist es nicht mehr sinnvoll, sie zu warten - zumal sie für relativ wenig Aufwand neue einkaufen.

Auch die Mitarbeiter der Mainzer Firma Erdal, einem der grössten Hersteller von Schuhpflegeprodukten in Deutschland, beobachten diese Entwicklungen. Erdal Produktentwicklerin Petra Gerhard sprach sogar von einem rückläufigen Schuhpflegemarkt. Gleichzeitig verlangten viele Verbraucher aber auch mehr Zukunftsfähigkeit in der Schuh- pflege - und weniger Chemikalien. Aus diesem Grund veranstaltet Schoepassion zunehmend erfolgreich Kurse zur Pflege von Schuhen - zunächst nur in Berlin, jetzt auch in den Niederlassungen in Hamburg, Frankfurt und München aufgrund der Nachfragesituation.

Eine davon ist die Pflege der Füße - und nicht nur einmal im Jahr zum Weihnachtsmann", sagt Börner. So beginnt Seminarleiter Robby John heute Nacht von Anfang an mit der Schuhgeschichte und einer detaillierten Lederstudie. Bis die Teilnehmenden endlich ihre Sportschuhe ausziehen und reinigen können, vergehen drei Sunden.

Hier gibt es alle Arten von Schuhpflegeprodukten und Pinseln, daneben Schüsseln mit Salzstäbchen, getrocknete Paradeiser, Weine und Nass. Die Teilnehmenden fangen an, ihre Füße sanft zu durchbürsten. Die anderen Teilnehmenden durchlaufen neun Stufen eines strikt festgelegten Reinigungsprozesses aus Cremes, Pinseln und Polituren, wobei nur zwei Schritte erforderlich sind: Die Wildlederschuhe von Mesut sind sensibel und tolerieren dementsprechend wenig Sorgfalt.

Nur mit einem sanften Pinsel hat er seinen Schuhen Dreck und Dreck entfernt und ein Pflegeprodukt aufgebracht. "lch liebe es, meine Füße zu polieren, aber ich habe immer gedacht, ich hätte einen Bums. Meistens poliert er im täglichen Leben auch ihre Schuhputz. Kein Wunder, denn Stefan ist nicht nur wesentlich langlebiger und damit aufwändiger zu reinigen, sondern auch nur in wenigen Sondergrößen zu haben.

Hat er sich ein passendes Pärchen zugelegt, kümmert er sich darum, dass er es nicht so rasch wieder suchen muss. "Das Verständnis für den Schuh hat sich verändert", sagt Tobias Börner. Jetzt ist es soweit. "Letztes Jahr war ein alter Mann auf dem Lehrgang, der ein Schuhpaar aus meinem Jahrgang 1981 hatte, das mehr als 30 Jahre war.

"Alisan Genccagi lachen, wenn er fragt, welche Menschen ihren Füßen besondere Aufmerksamkeit schenken. Sie achten auf gepflegtes Schuhwerk", sagt der 57-Jährige. Leute mit ungeschliffenen Füßen zeigen nicht die besten Klamotten. Der Genccagi weiss, was er meint. Im Europa-Center am Kürfürstendamm hat er einen kleinen Tisch.

Die Bezahlung erfolgt nach der Behandlung und nach Anstrengung. Diejenigen, die ihre Füße putzen wollen, sitzen neben einer Fahrtreppe und einem Cafe. Er schaut es sich immer an, wenn er keinen Gast hat. "Für 300 Dollar kauft man dort für 300 Dollar und legt sie dann in die Waschmaschine", sagt er und schüttelte vergnügt den Schädel.

Früher, in den 1920er Jahren, gab es wenigstens in den großen Städten noch unzählige Schuster, vor allem an Bahnstationen und in der Hotellerie. Gepflegte Schuhe gehörten ebenso zur Umgangsformen wie die Kopfbedeckungen außerhalb des Hauses. Durch die preiswerten Hotel-Ketten und die zunehmende Automation sind die Schuhputzmaschinen in Mode gekommen, die immer noch gelegentlich, aber auch auf Hotelkorridoren beinahe in Vergessenheit geraten sind.

Die Handwerkskunst des Schuhputzgerätes, die fachgerechte Verarbeitung des Leder und das kleine Schwätzchen, das beinahe immer dazu gehörte - all das ist beinahe in Vergessenheit geraten. Shoeblack mag in Mexiko, Bolivien und den USA noch immer ein Serviceberuf sein - in Deutschland tun es nur noch wenige.

Ausnahmen sind, neben seinen Mitarbeitern in einigen Luxus-Hotels, möglich. Aber die Leute kommen normalerweise nur zu ihm, wenn sie denken, dass ihre Füße nicht wieder gutzumachen sind. Der Schuhputzer wird ebenso gewürdigt wie die Unterhaltungen mit ihm. Weil Alisan Gracagi viel miterlebt hat. So wie viele Menschen hat auch er seinen jetzigen Job zufällig bekommen.

Zurück in Bonn traf er einen Schuster, dem er gelegentlich mit Schuhen bei der Hand arbeitete: "Ich bewunderte die Stille, die er in seiner Tätigkeit aufwies. "Genccagi fordert einen Gast auf, sich auf seinen Stuhl zu setzen. Bei der Reinigungszeremonie stützt sich der Gleitschuh zusammen mit dem Fuß auf einer kleinen Schiene aus Metall ab.

Die Schuhschnürsenkel werden abgenommen, die Hose des Bestellers ein wenig aufgerollt und die Schablone in die Innenseite der Schuhe geschoben, damit die Strapsstrümpfe keine Farben abkratzen. Nachdem er in der Gesandtschaft seinen Arbeitsplatz verloren hatte, wollte er etwas ausprobieren. Immer wieder schaute sich die Firma um - und endete schliesslich in einem Schuhputz.

"In einer bewundernswerten Sorgfalt bemüht sich der Schuster, den unterschiedlichen Werkstoffen und Farbtönen der Schuhmacher zu entsprechen. Schaut man sich den Schuh mit den eigenen Händen an, kommt das Gewebe in einen völlig neuen Kontext: Im Bordeaux-Rot findet er die einzelnen Bereiche des Leders, die strahlender sind, aber auch blaue oder beigetönt.

Das Schuhglanzritual wird von Zeit zu Zeit wiederholt: Zuerst reinigt die Firma GENCAGI die Sohlen. Die Pinsel bewegen sich schnell in beiden HÃ?nden um den ersten Schritt. "Dann sagt er freundschaftlich in seinem kaputten Deutschen - und holt den zweiten Schuhn. Es enthält keine farbige Schuhcreme, sondern Mandel-Butter.

Für monochromes Rindsleder würde er nun auch mit einer der aus Istanbul importierten Farbe auskommen. Schließlich werden die Füße vor Feuchtigkeitsgeschützt. Das ist Bienenwachs - und laut dem Schuhputzer eine der besten Möglichkeiten, den Lederschuh gegen Feuchtigkeit und Verschmutzung abzudichten. In einem Ventilator werden die Teilnehmerinnen mit ihren Schuhen zu Abendbeginn auf den Tischen platziert.

Aber nur Mesuts Schuhwerk glänzt nicht. "Der 40-Jährige schnappt sich seine Stiefel, steckt sie in eine Stofftasche und stellt die Kochschürze ab. Nach einem sechsstündigen Schuhpflege-Seminar verlässt er mit den anderen um ein Uhr früh den Shop in der Ackerstraße. Und saubere Turnschuhe. Einen ganzen Tag lang putzt Leroy Höhnicke seine Sohlen.

"Im Gegensatz zum Abwasch putze ich gerne meine Füße. "Wie viele Turnschuhe er zu Haus im Kleiderschrank hat, weiss er nicht genau: "Sicherlich 220 bis 250." Ein Zucken. Die 35-Jährige aus Berlin ist leidenschaftliche Schuhsammlerin und -verkäuferin. 90 Prozent ihrer Kollektionen werden auch an den Füssen getragen.

Exceptions: "Die zu alten und kaputten Sohlen. War früher Topfseife die Ordnung der Reinheit, wird sie heute mit speziellen Schuhcremes aufrechterhalten. Kollektoren reinigen vor allem mit Erzeugnissen des US-Herstellers Jason Marks. Ihm sind die Füße geheiligt - deshalb reinigt er sie sorgfältig und nur von Menschenhand. Er interessierte sich schon im Volksschulalter für die Schuhen seines großen Bruder.

"Aber als man das Pärchen in der Hosentasche hatte, war sicher, dass man mit ihnen sorgsam umgehen würde", sagt Hönicke, der immer noch strahlende Blicke hat, wenn er an seine Suche nach raren Schuhmodellen erinnert. Sie hat 60 Paare an. Natürlich nicht jeder einzelne Schnürsenkel bei jedem Witterungseinfluss. Mittlerweile hat der Trends auch die Frau erreicht: "Vor einigen Jahren waren Turnschuhe noch eine reine Männersache.

Jetzt gibt die Frau beinahe mehr für Schuhen aus als der Mann. "Es geht immer darum, den besten aller Schuhen zu haben. "Es versteht sich von selbst, dass man alles daran setzt, seinen Fuß so lange wie möglich nach solchen Anstrengungen zu tragen", sagt der 27-Jährige. Die Optik des Schuhs entscheidet über die Aufwertung.

"Beinahe so begeistert wie Schuhe kaufen.

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