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Bestellen Sie online und holen Sie es vor Ort ab - wo können Sie am besten sparen, wenn Sie Markenkleidung kaufen? Jeder, der zu viele Markenkleider im Schrank hat, die er nie trägt. Den Kapitalismusgegnern ist es nicht erlaubt, schlechte Markenkleidung zu tragen! Auf coole Markenkleidung stehe ich total.

PFC-Exposition in Markenbekleidung: Greenpeace findet Toxine in Outdoor-Bekleidung

Greenpeace mahnt vor umwelt- und gesundheitsgefährdenden Stoffen in wetterfesten Kleidern. Mit Naturfotografien würden die Produzenten von Outdoorjacken für ihre Erzeugnisse Werbung machen, zugleich aber auch mit Schadstoffen, die im Eis, in der Tiefsee und auch in der Brustmilch nachweisbar sind. In zwei Laboratorien wurden Perfluor- und Polyfluorchemikalien (PFC) in Jacketts der Marke "The North Face", "Patagonia", "Jack Wolfskin", "Kaikkialla" und einer Kinderhose "Marmot" gefunden.

Diese können sich in der Umgebung und in der Ernährung ansammeln und Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben. "Die Outdoor-Industrie muss schädliche Stoffe entgiftet und durch umweltverträgliche Alternative ersetzen", erklärt Christiane Huxdorff, Chemieexpertin bei Greenpeace. Greenpeace hat Bekleidung auf PFC und andere schädliche Stoffe getestet. PFCs wurden in allen geprüften Markenartikeln in Lacken und/oder Folien wiedergefunden.

Auch die Testergebnisse der hormonellen Wirksubstanzen - so genannte Phtalate - und der Nonylphenolethoxylate (NPE) sind beunruhigend: Greenpeace hat in einer Seven Summits Regenjacke für Kinder den größten NPE-Gehalt gefunden, den größten Phtalatwert in einem Northland Kinderponcho, wie sie selbst einräumen. Laut Greenpeace ist Deutschland der grösste Absatzmarkt für Outdoor-Produkte in Europa mit einem Umsatzvolumen von über einer Mrd. EUR.

PFCs werden seit mehr als 50 Jahren synthetisch produziert und zirkulieren laut Greenpeace auf der ganzen Welt durch die Lüfte und Wasserwege. PFCs wie Perfluoroctansäure (PFOA) sammeln sich in der Umgebung, in Lebensmitteln und im Wasser an und haben somit auch Auswirkungen auf die Volksgesundheit. Pflanzenschutzmittel können Krebs verursachen und die Fertilität beeinträchtigen, sagt Greenpeace.

Können Sie den Kampf gegen den Kaptialismus in Markenbekleidung führen?

Können Sie Fahrzeuge in Brand stecken und Polizeibeamte mit Steinchen beworfen werden, während Sie für mehrere hundert Euros Markenbekleidung tragen? Man kann den Kapitalismus kritisieren, aber zugleich ein vollwertiger Mensch im Netz sein? Der eine sagt ja, der andere nein und der Spiegelbild macht sich ein wenig über sich selbst lächerlich, indem er die Kleider von zwei DemonstrantInnen untersucht, die während des G20-Gipfels in Hamburg Steinewerfen.

Sind Kapitalismuskritiken nur gerechtfertigt, wenn man blank ist? Spiegel Online hat am Montagabend ein Bild von zwei jungen Männern veröffentlicht, die in Hamburg Steine werfen. Markenbekleidung, die ein paar Euro teuerer ist als die billigen Varianten von Kik und Co., aber trotzdem unter vergleichbaren Fertigungsbedingungen hergestellt wurde. Das ist es, worauf Spiegel Online anspielt.

Zugleich deutet das Foto an: "Echte Gegner des Kapitals sollten keine schlechte Markenkleidung anbringen! Denn auch in der radikalen politischen Praxis gibt es gewisse Einflüsse. Weil der Verbraucher im Gegensatz zu Spiegel Online hier keine Entscheidungsgewalt hat. Bei Unruhen und radikaler Kritik am Kapitalsystem sollten Sie angemessene Fairware-Kleidung und eine selbstgenähte Jute-Tasche mitnehmen.

Bei Unruhen und radikaler Kritik am Kapitalsystem tragen Sie angemessene Fairware-Kleidung und einen selbstgenähten Sack. Doch was Spiegel Online vergißt, ist, daß eine solche Vermutung die wirkliche Macht des Kapitals verdeckt, um deren Auflösung sich die Selbstständigen oberflächlich kümmern. Fundamentale Konstruktionen eines kapitalen System werden von ihnen nicht attackiert - aber gerade darum geht es in der Kritik des Kapitals.

Die Nachfrage nach moralisch korrektem Verbrauch verlagert die Verantwortung für die kapitalistische Nutzung auf den Verbraucher, was unweigerlich die Stabilisierung der Unternehmen verstärkt, anstatt sie zu schmälern. Der faire Kapitalismus beruht auch auf dem Wettbewerb. Die Überwindung des Kapitals würde nicht mehr gelingen, als er am vergangenen Samstag in Hamburg beschädigt wurde.

Aber beides sind die notwendigen Ziele einer ernsthaften Kritik am Kapitalsystem. Die Kapitalismen kennen keine Kategorie wie "gut" und "böse". Das Gute im Kapitalismus ist nur ein Zuwachs. Sowohl mit unter Nutzung geernteten als auch mit unter gerechten Bedingungen hergestellten Bombern. Deshalb kann die scharfe Kritik am Kapitalismus nicht bei einer "Kapitalismusmesse" aufhören, sondern muss weiter gehen und das VerhÃ?ltnis zwischen Kapital und Arbeit herabreissen.

Exploitation ist kein ethisches Kapitalismusproblem, das mit angeblich gerechtem Handeln zu bekämpfen ist. Exploitation ist dem Großkapitalismus immanent. Letztlich geht es in der Kritik des Kapitalismus darum, den Widerspruch zwischen den Kapitalinteressen und denjenigen, die die Wertvorstellungen hervorbringen, aus denen das Geld stammt, aufzulösen.

Nichtsdestotrotz geht es auch heute noch um nichts weniger als die Bewältigung des Sozial- und Wirtschaftssystems, in dem nicht nur jeder "fair" für seine Tätigkeit vergütet wird, sondern auch selbstbestimmt Zugang zu den Produktionsmitteln hat - und seinen erworbenen Mehrwert für die Allgemeinheit und damit auch für sich selbst geschaffen hat.

Exploitation ist kein ethisches Kapitalismusproblem, das mit angeblich gerechtem Handeln zu bekämpfen ist. Exploitation ist dem Großkapitalismus immanent. Es ist nicht der Adidas-Schuh, der für die Nutzung von Mensch und Umwelt verantwortlich ist, sondern das Produktionssystem. Wahre Kritik am Kapitalismus darf nur durchgreifend sein. Sicherlich kann der kapitalistische Glaube nicht mit einem oder mehreren Steinen überwunden werden, ungeachtet der Bekleidung.

Erstens: Ich denke, der Kaptialismus ist nicht der rechte Weg, aber ich weiss auch, dass dies meine Ansicht ist und nicht die Bevölkerungsmehrheit trifft. Das, was Spiegel Online getan hat, ist für mich einfallsreich. Und vor allem demonstrieren sie ihre politischen Ansichten in der Öffentlichkeit durch Demonstrationen und Vorführungen.

Damit ich und andere Menschen das Spiegel-Online-Bild mögen, möchte ich es mit einem Vegetarier vergleichen. Es gibt natürlich Demonstrationen von VegetarierInnen oder gewalttätige Aktionen von VegetarierInnen, um auf systematische Beschwerden in unserer Gemeinschaft hinzuweisen - wie z. B. Diebstähle in den Fabriken oder die Freisetzung von Versuchstieren.

Aber was eine solche Entwicklung ausmacht, sind die Unterstützer - und im besten Fall eine steigende Anzahl von ihnen. Aber was eine solche Entwicklung ausmacht, sind die Unterstützer - und im besten Fall eine steigende Anzahl von ihnen. Du bekommst keine Nachfolger, wenn du von den Massenmedien abgeholt wirst.

Es gibt eine Untersuchung zu diesem Problem, die ergab, dass sich die Massenmedien nahezu immer auf Gewalttaten in Demonstrationen und Demonstrationen konzentrieren und nicht auf das Protestthema. Du bekommst Nachfolger, weil du etwas Positives tust. Veganer haben so viele Nachfolger, weil sie etwas tun, ohne andere zu beeinflussen:

Unterstützer gewinnen sie nicht nur durch Protestaktionen (die nur von Menschen aufgesucht werden, die bereits wie sie denken), sondern auch durch Beiträge in Social Media und vor allem durch ihre Durchsetzungskraft. Selbstverständlich sind auch Demonstrationen und Demonstrationen notwendig besonders wenn es um einen Systemabsturz geht aber in erster Linie benötigt es Unterstützer für diese Demonstrationen und Demonstrationen und ihr inhaltliches Anliegen, nicht nur die linken Blasen zu erobern.

Wie wird man ein antikapitalistischer Kapitalist im Bereich des Kapitals? Adidas Schuhe für 100 Euros zu erwerben und dann gegen das Ausbeuten zu protestieren, ist der leichteste Weg. Keiner sagt, dass die autonomen Linken keine Handys mehr haben, keine Angst mehr haben oder nie wieder Markenbekleidung anziehen sollen - aber sie sollten wenigstens ihre Kauf- oder Austauschentscheidungen im Alltagsleben an ihre Idealvorstellungen anpassen.

So werden Sie ein aktiv antikapitalistischer Kapitalist im Großkapitalismus? Es liegt auf der Hand, dass man in der Regel nur im Kontext des vorhandenen System agiert und seine semi-qualifizierte Sichtweise nicht über Nacht über den Haufen wirft. Gerade deshalb ist es aber gerade im System wichtig, kleine Maßnahmen zu ergreifen und wirklich zu dem Wandel beitragen, den man sich erhoffen kann.

Wenn es für die autonome Linke zu wenig ist, im Kontext des Kapitals zu agieren und ihre Ideenwelt außerhalb der Spekulationsblase zu befördern, dann werden wir Jahr für Jahr Unruhen erfahren, die nie etwas ändern werden.

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