Tarnkleidung

Tarnbekleidung

Die Kotte & Zeller haben Tarnkleidung für Sommer & Winter. Man kann keine Krähen ohne Tarnung jagen. Die perfekte Camouflage-Kleidungs-Vektorgrafik von Getty Images. Mit ihm im Revier ist "Gott sei Dank" der Jagdführer gegen Tarnkleidung und auch im Hegering ist Tarnkleidung noch selten zu sehen. Macht es wirklich Sinn, Tarnkleidung und Ausrüstung zu kaufen?

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Tarnbekleidung ist Bekleidung, deren Zeichnung und Färbung die Kontur des Träger vor dem entsprechenden Untergrund " verschwimmen ", d.h. sie tarnen und die der optischen Erkundung dienen soll. Tarnbekleidung wird üblicherweise von Militärs oder Hunter benutzt. Spezielle Tarnkleidung für den Sommer sind Schnee-Tarnanzüge, für Heckenschützen der Ghillie. Normalerweise wird Tarnkleidung an eine gewisse Umwelt angepaßt.

Aber auch für den universalen Einsatz werden Camouflage-Muster wie das Universal Camouflage Pattern oder Multicam verwendet. Jahrhunderts kämpften die europäischen Militärs in bunten und markanten Mannschaften. Aufgrund des individuellen, länderspezifischen Aussehens ihrer Uniform konnten die Soldatinnen und Soldaten in den Wirren der Schlacht klar zwischen Freunden und Feinden differenzieren.

Lediglich in Ausnahmefällen war Tarnbekleidung vonnöten. Jahrhunderts wurden die ersten Versuche mit in einer Farbe getarnten Trikots durchgeführt. Dort herrschende natürliche Bedingungen machen es oft leicht, sich den Truppen in traditioneller Uniform zu nähern. In Großbritannien wie auch in den USA wurden daher nach einigen Experimenten im Jahre 1902 die bisherigen Trachten durch neue, khakifarbene oder sandfarbige Geräte abgelöst.

Im Jahre 1907 wurden in der Bundeswehr flächendeckend graue Felduniformen mit braunen Ledern aufgesetzt. Während des Ersten Weltkrieges hatten die meisten am Krieg beteiligten Heere ihre Uniform zur Tarnung gewechselt. In der Nachkriegszeit wurden zum ersten Mal Camouflagemuster für die Uniform eingesetzt. Die von 1937 bis 1945 eigens für die Tarnkleidung der Waffen -SS entwickelte Herbstfarbe war wohl die weltweit am längsten gebeizte Tarnung, die in großen Serien hergestellt und im Kampf eingesetzt wurde.

Im Jahr 1942 beginnt die U.S. Army mit dem Studium der Waffen-SS-Ausrüstung, die durch ihre Tarnung eingefangen wird. Das bekannteste Camouflage-Muster ist sicherlich das "Woodland"-Muster der USA, eine erweiterte Variante des 1948er ERDL-Musters (Engineer Research & Development Laboratory), das bereits in Vietnam verwendet wurde. Heute hat fast jede Army auf der ganzen Erde ihr eigenes Tarnungsmuster, das bereits ein erkennbarer Wert ist.

Ein weiteres Modell der Tarnkleidung, bei dem nicht die Färbung, sondern die Konstruktion ausschlaggebend ist, ist die so genannte Bautarnung. Zusätzlich können vorhandene Tarnkleidung mit farbigen, bis zu 80 cm lange Jute-Streifen in einen Ghillie-Anzug umgewandelt werden. Dissberger, Düsseldorf 1990, ISBN 3-924753-28-8 Laurent Mirouze: Infanterist des Zweiten Weltkrieges (= European Militaria. Nr. 2).

Dissberger, Düsseldorf 1990, ISBN 3-924753-27-X. Andrzej Steven, Peter Amodio: Waffen SS-Uniformen.

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