Internet Shop Kleidung

Shop-Bekleidung im Internet

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Startup Lesara: Wie das Bekleidungsgeschäft die Industrie ändert

der erste Anbieter von billiger Kleidung und Haushaltsartikeln, der exklusiv online ist. Die erst zwei Jahre alte Firma mit Sitz in Berlin steht kurz davor, den Wettbewerbsmarkt zu erschüttern. Die Lesara ist das konsequente Resultat einer langjährigen Entwicklungsarbeit. Schon seit Jahren kaufen Kunden weniger in den Stadtzentren und mehr im Internet, Deichmann steht im Wettbewerb mit SALANDO, Amazon spielt mit Saturn und Thalia.

Bei Lesara gibt es nun auch eine Internetantwort auf Tchibo und neue Wettbewerber für C&A und Cimkie. Lesara verbreitet daher zuversichtlich die Nachricht, dass sie den E-Commerce-Markt langfristig umstellen wird. Die 150 -köpfige Lesara-Mannschaft bezieht billige Waren von 1500 Zulieferern, hauptsächlich in China, und verschickt sie dann per Luftfracht nach Berlin und Staufenberg bei Kassel.

Der Name, der sich aus den populärsten Markennamen in Europa zusammensetzt: Lea und Sara, verdeutlicht, wie sehr das Start-up auf die Massen angewiesen ist. Anstelle von eigenen Gestaltern arbeiten sie mit Hilfe von Recherchen auf Google und Instagram: Lesara-Gründerin Kirsch: "Ein super gutes Erlebnis ist das A und O" Roman Kyrill, Tochter deutsch-kasachischer Immigranten und Stars der Gründerszene in Berlin, steht hinter diesen Einfällen.

Die Casacanda sollte den Drang nach immer mehr Angeboten stillen, wie jetzt Lesara. Lesara will auf lange Sicht der bedeutendste Bekleidungs-Discounter im Internet werden. Es ist nicht schlecht, aber die Methode ist umstritten. So beschweren sich beispielsweise Blogs, dass Lesara behauptet, Billigprodukte seien kostspielige Markenartikel oder gefälschte Warenbewertungen.

"Allerdings weist er sich gegen die Behauptung aus, dass nahezu das ganze Spektrum aus Asien kommt. Nach Kirschs Worten sind die sozialen Standards in China "fast eins zu eins" eine Abschrift der deutschen Vorschriften. Darüber hinaus würden seine Angestellten in China darauf achten, nur mit gerechten Unternehmern zu arbeiten. Trotz der vielen Meldungen über die für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erschwerten Verhältnisse hat Lesara seine Erzeugnisse in mehr als tausend Werken in China produzieren lassen.

4,3 Mio. t Kleidung landet hier auf dem Mülleimer. Diese Einwegkultur ist für Billiganbieter wie Lesara eine ideale Geschäftsgrundlage: Das Angebot umfasst nun auch mehr als 50000 Artikel "zu einem scharfen Preis" (Kirsch) in italienischer, niederländischer und englischer Sprache, und das Traditionsunternehmen hat innerhalb von zwei Jahren 750 t Ware an seine Kundschaft geliefert.

Es ist kein Ende dieses Anstiegs in Sicht: Vor einem Jahr besuchten jeden Monat 700.000 Menschen die Homepage von Lesara, heute sind es mehr als drei Mio. Menschen. Nach eigenen Aussagen liefert das Unternehmen rund 50000 Artikel pro Tag aus, mit einem Zuwachs von 20 Prozentpunkten alle vier Wochen. Dabei ist das Anlegervertrauen in das Billigwarenmodell offensichtlich hoch: Erst im Monatsseptember wurden weitere 15 Mio. EUR gesammelt.

Kritiker sieht er in der Tat als üblich an. Immer wieder gibt es Menschen, die "das Model unter die Lupe nehmen", sagt er - und ergänzt: "Für uns ist ein super-gutes Erlebnis für den Kunden entscheidend. "Natürlich ist Lesara nicht allein dafür zuständig, und der Massenhunger nach billiger Kleidung ist kein neuartiges Problem.

Aber das Start-up bringt diese Tendenz an die Weltspitze - getrieben von weit verbreiteter Indifferenz beim Einkaufen. Laut einer Greenpeace-Studie wissen 96% der jungen Menschen über die ungünstigen Arbeitsverhältnisse in der Modebranche Bescheid - aber nicht einmal jeder Achte hat sein Einkaufsverhalten umgestellt.

Die Online-Discounter in Lesara vermischt die Textilindustrie, das in Berlin ansässige Start-up will der führende Billiganbieter im Internet werden. Nicht schlecht, denn CEO Roman Kirsch hat Erfahrungen mit dem Businessmodell. Lesara hat auch Produktionsstätten in China, wo die Bedingungen für die Produktion seit längerem kritisiert werden.

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