Modemarken usa

Mode-Marken usa

In den USA ist die Heimat der Jeans, der Arbeitshose, die gesellschaftlich akzeptiert wurde. Welche neue Trendmarke gibt es derzeit in den USA? Oh, was würde ich nicht gerne ab und zu in die USA fliegen und einkaufen gehen. oder Lücke: Mehrere einst angesagte Modemarken rennen vor den Kunden davon. Sowohl H&M als auch Zara besetzen das Low-Cost-Segment in den USA.

Verkäufe der wichtigsten USA

Bei dem EHI-Einzelhandelsinstitut handelt es sich um ein wissenschaftlich orientiertes Einzelhandelsinstitut. Dem EHI gehören mehr als 700 Mitglieder an, darunter international tätige Handelsgesellschaften und deren Industrieverbände, Konsum- und Investitionsgüterhersteller sowie diverse Dienstleistungsunternehmen. Das EHI Shopping Centers Reportage berichtet kontinuierlich über die Entwicklung der deutschen Zentren ab 10.000 qm vermietbarer Fläche, aller Fabrikverkaufsstellen (FOC) sowie der Zentren an Flugplätzen und Bahnstationen.

Darüber hinaus bieten die beiden Online-Magazine rt retail technology und stores+shops aktuelles Informationsmaterial und Hintergrundinformationen zu den für den Fachhandel interessanten Themen: Instore-Technologien, Zahlungsverkehr, E-Commerce, Multikanal, Supply Chain, Security, Bestandsdifferenzen, Neueröffnungen, Ladeneinrichtungen, Möblierung, Gestaltung, Vermarktung und international Top-Shops.

Vermarktung + Verkauf| US-Modemarken auf dem Rückzug

Viele der amerikanischen Modemarken hatten über Jahre hinweg unter Jugendlichen Kult-Charakter. Aber für American Apparel und Abercrombie & Fitch zum Beispiel ist es vorbei. Letzteres ist auch durch den Kundenausschluss beschädigt worden. Die Modelinie American Apparel hat anfangs November 2015 einen Insolvenzantrag gestellt. Das hat das Unternehmen schon immer betont - und angesichts der andauernden Diskussion um die schlechten Produktionsumstände in den textilen Fabriken Asiens sollte dies auch in Zukunft einen positiven Beitrag zur Markenbildung leisten.

American Apparel und andere US-Marken wie Gap, Abercrombie&Fitch und Quicksilver sind besonders betroffen von der zunehmenden europäischen Konkurenz. "American Apparel wollte mit seinem Business-Modell gesellschaftlich produzierte Kleidung auf eine freche und erotische Art und Weise darstellen - und übertreibt sie. Niemand will diese übergeschlechtlichen Leichen anfassen", kommentiert die Zeitschrift den Rückgang von American Apparel bereits 2010.

Nina Oswald, Geschäftsführerin von Interbrand Deutschland, fasste die Mängel von Gap, Abercrombie&Fitch und American Apparel im FAZ-Interview zusammen: Neben konkreten Management-Fehlern wie American Apparel ist das einseitige Targeting der US-Fashion-Ketten ein Dilemma. So steht beispielsweise bei Abercrombie&Fitch die Fragestellung des Markenprofils auf der Agenda, seit sich das Etikett von zentralen Elementen wie den großen Markenlogos und dem sexuellen Vertrieb verabschiedete.

Auch der Fokus der Handelsmarke auf gut aussehende Kundschaft hat sich als sehr doppelschneidig erweisen. Mit einer solchen Ausschlussstrategie soll in der Regel das Image und das Identifikationspotential der ausgewählten Zielgruppen gesteigert werden. In einer empirischen Untersuchung von Julia Naskrent und Ann-Kristin Block zeigt sich, dass die Brands Abercrombie&Fitch und Holland letztendlich nachgegeben haben.

Der ausdrücklich und unmissverständlich vermittelte Kundenausschluss habe zu einer negativen Markenhaltung geführt, so die Springer-Autoren. Kundenausschluss und seine Auswirkung auf das Markenverhalten der Konsumenten", kommen die Forscher zu Folgendem: "Das ist das Ergebnis: Der Ausschluss von Kunden führt zu einer negativen affektiven Haltung gegenüber der Markenposition. Besonders deutlich wird der Negativeinfluss des Kundenausschlusses auf die emotionale Haltung gegenüber der Handelsmarke bei Nichtkunden.

Der Ausschluss von Kunden wirkt sich negativ auf das Verbraucherverhalten aus. Bei Nichtkunden wird der nachteilige Einfluß des Kundenausschlusses auf das weitere Konsumverhalten besonders deutlich. Für Firmen, die trotz der Gefahren auf Kundenausschluss fokussieren, empfiehlt die Firma die Strategie des impliziten Ausschlusses.

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